CaseCheck

CaseCheck ist ein Programm zur Anpassung von Krankenhausfällen, um diese mit der Grouper-Version eines neueren Jahres gruppieren zu können.

Mit der Version von G-DRG und PEPP ändert sich auch die Version der benutzten Diagnose- und Prozedurencodes sowie die Kodierrichtlinien, nach denen zu verschlüsseln ist.

Dadurch ist es nicht ohne Weiteres möglich, einen Krankenhausfall des Vorjahres für das darauf folgende Jahr zu gruppieren, sondern es müssen evtl. Umstellungen bei den Falldaten, z.B. was die Auswahl und Reihenfolge der Diagnose- und Prozedurencodes betrifft, vorgenommen werden.

 

Beschreibung

Prüfung und automatische Anpassung Ihrer Fälle für G-DRG und PEPP

Das Programm CaseCheck ist dafür gedacht, Krankenhausfälle aus den Jahren vorjahren so aufzubereiten, dass sie den aktuellen Kodierrichtlinien genügen und in die aktuellen G-DRG/PEPP Versionen gruppierbar sind. Ferner liefert es eine Übersicht über mögliche abrechenbare Zusatzentgelte zur Leistungsplanung für das kommende Jahr. Es ändert die Krankenhausdaten aus den vergangenen zwei Jahren automatisch so ab, als ob sie nach den aktuellen DKR kodiert worden wären.

Folgende Fälle werden automatisch geändert:

  • Fälle mit Diagnose- oder Prozedurencodes aus früheren Jahren oder mit nicht endständigen Codes werden auf Diagnose- und Prozedurencodes des Jahres gemappt, nach dem gruppiert werden soll. Das ist je nach Einstellung des Parameters ICDVERS z.B. auf die Version 2015 oder 2016.
  • Fälle, die z.B. eine 2016 unzulässige Hauptdiagnose enthalten, werden nach Möglichkeit so geändert, dass eine andere, passendere Diagnose aus dem Fall stattdessen Hauptdiagnose wird. Findet sich in diesen Fällen keine passende Hauptdiagnose, fügt CaseCheck optional von sich aus eine neue Hauptdiagnose ein. In den anderen Fällen, in denen keine alternativen Hauptdiagnosen in den Regeln hinterlegt sind, wird nur ein Hinweis auf die unzulässige Hauptdiagnose ausgegeben.
  • Fälle, die nur dann höher gruppiert werden, wenn zu einer Prozedur eine bestimmte Diagnose vorhanden ist, wird eine passende Diagnose hinzugefügt, wenn sich diese aus der Prozedur oder einem anderen Merkmal ergibt. So wird z.B. bei den OPS-Codes für die beidseitige Operation einer Leisten- oder Schenkelhernie als Hauptdiagnose der ICD-Code für eine doppelseitige Hernie gesetzt, wenn die bisherige Hauptdiagnose nur die für eine einseitige ist. Analog wird bei den OPS-Codes für geriatrische frührehabilitative Komplexbehandlung eine Diagnose für den Grad der Funktionseinschränkung ergänzt, wenn noch keine vorhanden ist. 
  • Fälle mit einer unpassenden Hauptdiagnose zu einer Diagnose erhalten in bestimmten Fällen eine neue Hauptdiagnose. So wird bei Hauptdiagnose Aufnahme zur Dialyse (Z49.1) und einer Verweildauer von mehr als 1 Tag die Niereninsuffizienz als Hauptdiagnose eingetragen. Bei Patienten mit Nebendiagnose "Untersuchung eines potenziellen Organspenders" (Z00.5) wird diese zur Hauptdiagnose, wenn keine Organspende vorliegt.
  • Bei neu gruppierungsrelevanten Prozeduren wird die Prozedur hinzugefügt, wenn sich dies aus der Fallkonstellation ergibt. So wird z.B. bei Patienten mit erfolgter Registrierung zur Organtransplantation, Dringlichkeitsstufe urgency oder high urgency (U55.- 6. Stelle 1 oder 2, Z75.70 bis .77), und einer Verweildauer von mindestens 30 Tagen der OPS-Code für „stationäre Behandlung bei erfolgter Aufnahme auf die Warteliste zur Organtransplantation“, mindestens 30 Tage (8-97c.2- mit 6. Stelle passend zur Diagnose) hinzugefügt. Ebenso wird bei Alter unter 16 Jahren und je einem OPS-Code für eine Herzoperation und eine perkutan-transluminale Gefäßintervention der Code 5-98a.0 für Hybridchirurgie bei Kindern eingefügt.
  • Bei Entbindungsfällen mit einem Aufenthalt bis zur Entbindung von mindestens 14 Tagen wird der Code 9-280.2 eingefügt.
  • Ein einstelliger Entlassungsrund wird in einen zweistelligen mit führender 0 gewandelt.
  • Leere Einträge in den Feldern 1-Belegungstag und Aufnahmegewicht werden in 0 gewandelt.
  • Aufnahmeanlass „K“ wird in Aufnahmeanlass „V“ gewandelt.
  • Aufnahmeanlass „A“ (Verlegung mit Aufenthalt im verlegenden Krankenhaus von höchstens 24 Stunden) wird in Aufnahmeanlass „V“ (Verlegung) gewandelt.
  • Mutter-Kind-Fälle werden aufgespalten in einen Fall für die Mutter und einen für jedes Neugeborene.
  • Bei Neugeborenen ohne Altersangabe wird das Alter in Tagen gesetzt.
  • Bei Neugeborenen ohne Angabe des Aufnahmegewichts wird das Aufnahmegewicht an Hand der Verweildauer ermittelt. Alternativ wird es auf 0 gesetzt.

Des Weiteren wird eine eigene Datei über mögliche abrechenbare Zusatzentgelte erzeugt.

Wir bieten darüber hinaus noch eine Version CaseCheck  Plus an, die die Zusatzfunktion zur Fallzusammenführung von Wiederaufnahmen beinhaltet. Bitte fragen Sie wegen CaseCheck  Plus nach.

 

Preise

CaseCheck für Krankenhäuser

Casecheck-Lizenz pro Arbeitsplatz bei Versand per E-Mail      150,00 €
Versand der Installations CD per Post 20,00 €
Bestellung bitte per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  

 

CaseCheck für Kassen, MDK und Dienstleister

abhängig von der Anzahl der stationären Fälle pro Jahr
(unabhängig davon wie viele Fälle tatsächlich verarbeitet werden)

Die angegebenen Preise verstehen sich zzgl. 19% Mehrwertsteuer. Irrtum vorbehalten.

Casecheck-Lizenz pro Arbeitsplatz bei Versand per E-Mail  
bis 50.000 Fälle       150,00 €
bis 100.000 Fälle   240,00 €
bis 250.000 Fälle   480,00 €
bis 500.000 Fälle   600,00 €
bis 1.000.000 Fälle  960,00 €
ab 1.000.000 Fälle  1.200,00 €
Versand der Installations CD per Post  20,00 €
Bestellung bitte per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  

Erhältlich sind die Versionen 2007 bis 2018 von CaseCheck 

 

Widerrufsrecht bei Bestellungen!

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